Leichte Sprache

Was ist ein Inklusions-Unternehmen?

 

Das lange Wort hat zwei Teile:

Inklusion und Unternehmen.

 

Inklusion ist ein fremdes Wort.

 

Es kommt aus einer alten Sprache.

Diese Sprache spricht man nicht mehr.

Es ist die lateinische Sprache.

 

Dort gibt es ein „Tun-Wort“.

Ein Tun-Wort sagt, was jemand tut.

Es gibt das lateinische Tun-Wort includere.

Man spricht es in-klu-de-re.

 

Includere bedeutet einschließen.

Das Gegenteil ist ausschließen.

 

Inklusion bedeutet deshalb:

Niemand wird ausgeschlossen!

 

Für Menschen mit Behinderung bedeutet Inklusion

  • gleiche Rechte haben
  • keine Nachteile wegen der Behinderung
  • überall dabei sein

 

Ein Unternehmen ist eine Firma.

Dort arbeiten Menschen.

Zum Beispiel bauen sie Autos.

Manche Firmen stellen nichts her.

Aber sie helfen anderen Menschen,

zum Beispiel beim Sauber-machen.

 

Diese Hilfen heißen Dienst-Leistung.

Unternehmen verkaufen Dinge oder Dienst-Leistungen.

Sie verkaufen an Kunden.

Die Kunden zahlen der Firma Geld.

Mit dem Geld bezahlt die Firma ihre Mitarbeiter.

 

Welche Arbeit gibt es in Inklusions-Unternehmen?

Es gibt ganz verschiedene Arbeit.

Einfach auf hier klicken und nachschauen.

 

Wer arbeitet in Inklusions-Unternehmen?

Dort arbeiten Menschen mit Behinderung

und Menschen ohne Behinderung.

Bis zur Hälfte der Mitarbeiter hat eine Behinderung.

 

Es muss eine besondere Behinderung sein.

Das ist eine Behinderung,

die große Probleme macht.

Besonders bei der Arbeit.

 

Das kann eine geistige Behinderung sein

oder eine psychische Behinderung.

Aber auch eine schwere Körperbehinderung.

Oder mehrere schwere Behinderungen.

 

Diese Menschen finden deshalb nirgends Arbeit.

Im Gesetz steht:

Diese Menschen sind „besonders betroffen“.

Für sie sind Inklusions-Unternehmen da.

Dort gibt es geeignete Arbeit.

 

Ist das wie in einer Werkstatt für behinderte Menschen?

 

Nein, es sind normale Arbeitsplätze.

Es sind Arbeitsplätze wie in anderen Firmen.

Für die Arbeit bekommt man Geld.

Einen Teil vom Geld muss man abgeben.

Zum Beispiel für

–           Steuern

–           Rente im Alter

–           Hilfe bei Krankheit

–           Hilfe, wenn man keine Arbeit hat

Den Rest vom Geld darf man behalten.

Damit kann man Miete zahlen.

Und man kann sich etwas kaufen.

 

Wo finde ich Inklusions-Unternehmen?

Einfach hier klicken und schauen.

Fast überall gibt es sie.

Das KVJS-Integrationsamt hat dafür gesorgt.

Es zahlt Geld, damit es diese Firmen gibt.

Über 90 Inklusions-Unternehmen gibt es

in Baden-Württemberg.